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Donnerstag, 11. Juli 2013

"Ein humorgeladenes Zeitdokument für jede Generation"

"Der philosophisch anmutende Titel dieses Romans hat mich angesprochen und zum Kauf dieses neu erschienenen Buches geführt - was zu meinem Highlight des Monats wurde!

Kurz zum Inhalt, zitiert aus dem Klappentext:
Für Udo Prank, 1952 in Buxtehude geboren, ist schon früh klar: Das Leben ist nicht einfach. Altmodische Erziehungsmethoden im Elternhaus, Probleme in der Schule, Ärger mit dem Lehrherrn, Stress bei der Bundeswehr, Konflikte mit den Frauen und dann auch noch fiese Akne - doch Gott sei Dank gibt es die Musik.
Die Sounds von den Kinks, Jimi Hendrix und Santana machen das Leben erträglich. Zusammen mit gleichgesinnten Gefährten gelingt es Udo, seinen eigenen Weg zu finden.
Ein humorgeladener, selbstironischer Roman über die Schwierigkeiten, die das Erwachsenwerden mit sich bringt."

Trotzdem ich in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen und sozialisiert bin als der Protagonist dieses Romans (rund 30 Jahre später) empfand ich seine Lebensgeschichte als witzig und tiefsinnig zugleich. Ich habe beim Lesen richtig Lust bekommen, noch einmal jünger zu sein und so mutig vom Leben zu kosten wie Udo Prank.
Neben scharfsinnig - detaillierten (aber nicht langatmigen) Beschreibungen von Erlebtem blitzen demgegenüber genauso auch poetische Stimmungen im Erzählstil des Autors auf und geben dem Ganzen eine besondere Farbe. Diese gelungene Mischung lässt das Lesen für mich zu einem Genuss - und das Leben zu einem Fluss?! - werden.
Dieser (Lebens)fluss endet erst mal am Ende des Buches mit der Bemerkung "Fortsetzung folgt" und macht Hoffnung auf einen baldigen zweiten Teil!

Ich wage noch eine Schlussbemerkung als Wunsch:
Genial wäre es, wenn es diesen Roman auch als Hörbuch gäbe und die vom Autor erwähnten Sounds von Jimi Hendrix und Co die Geschichte untermalen würden."


Quelle: Amazon Kundenrezension  



Dienstag, 1. März 2011

An Jakobs zweitem Geburtstag schreibt Sarah seinem Vater einen Brief

... Jakob schlief noch, während ich in aller Früh das Wohnzimmer dekorierte, Ballons aufblies, Girlanden anbrachte und den Tisch festlich deckte. 
Gegen Mittag, als ich beim Verzieren der Torte war, kam Jakob in die Küche und wollte mithelfen. Er bekam einen Teller mit Schlagobersresten zum Ausschlecken. Diesen setzte er sich jedoch bald auf den frisch gewaschenen Kopf. Ich geriet in Verzug und es war drückend schwül. Neben einem aufgeweckten Zweijährigen Geschenke zu verpacken und dabei zu sorgen, dass er nicht im Nu die gerade erst aufgeräumte Wohnung in einen Spielplatz verwandelt, ist alles andere als einfach.
Während ich hier sitze und an Dich schreibe, frage ich mich: Wie wird er einmal sein als Mann und Vater? Wird er es schaffen, ein besserer, gütigerer, verständnisvollerer Vater zu sein, als Du es Deinen Kindern bist? ...

Den berührenden Roman "Nur geträumt? Abschied von der großen Liebe" lesen

(PDF/EPUB/Mobi) oder als iBook auf dem iPad lesen.

Das E-Book kann auch per E-Mail bestellt werden: sirius@textshop.at

Donnerstag, 24. Februar 2011

Über Olivers Reisen

Eine Leserin schrieb: Olivers Reisen sind nach einem behutsamen Auftakt so spannend, dass man sie - von kurzen Unterbrechungen abgesehen - ohne Halt bis zum Ende durchlesen und miterleben will. Immer neue Entwicklungen im Leben des Jugendlichen Oliver fesseln das Interesse und man erlebt ein ständiges Auf und Ab. Als empathisch Lesende(r), wünscht man sich, bald zu erfahren, ob und wie sich die Verwicklungen auflösen werden. Dabei bleibt lange offen, wohin Olivers Reisen führen. Eines sei gesagt: Sie enden nicht im Nichts. Oliver kommt an. Und zwar ganz woanders, als man es anfangs vermutet hatte. Der Titel "Olivers Reisen" von Sigrid Lenz handelt nicht vom ewig hoffnungsfrohen Reisen, sondern vielmehr davon, dass Ankommen nach langen Reisen dem Leben einen völlig neuen Sinn gibt. Und vielleicht gehen die Reisen des jungen Oliver eines Tages unter anderen Vorzeichen weiter ... - so wie im ähnlich klingenden Titel "Gullivers Reisen". Zu wünschen bleibt jedenfalls, dass Sigrid Lenz weiterhin viele Leser mit ihren Geschichten aufs Beste unterhält und sie ähnlich bekannt wird wie Siegfried Lenz, ihr Namensvetter.

Diese Formate gibt es:


Olivers Reisen
Ein Roman von Sigrid Lenz



XinXii, verschiedene Formate

iBookstore


Freitag, 10. Dezember 2010

Roman-Neuerscheinung: Wurzeln der Hoffnung

Wurzeln der Hoffnung von Miluna Tuani

Der Roman ›Wurzeln der Hoffnung‹ spielt auf Korsika und erzählt die Geschichte einer jungen Fotografin und Journalistin. Alicia beschließt, ihr Leben zu beenden, da sie unter den Folgen eines schweren Schicksalsschlages leidet. Als sie den Freitod in die Tat umsetzen will, begegnet ihr ein mysteriöser junger Mann. Eine spannungsreiche Beziehung entwickelt sich zwischen den beiden.


Miluna Tuani
Miluna Tuani lebt auf Korsika. Schreiben war für sie von klein auf Teil ihres Seins, schon als Kind schrieb sie Geschichten, Gedichte und Liedertexte auf. Heute ist sie Vollzeitmutter, betreibt nebenbei eine Webboutique für korsische Spezialitäten, leitet einen astronomischen Klub und ist im Tierschutz aktiv. Auch arbeitet sie in der Saison im Touristikbereich und in der Nebensaison in der Altenpflege.


Autoreninterview mit Miluna Tuani am 20. Oktober

Wann haben Sie zu schreiben begonnen?

Schon als Kind fing ich an, kleine Geschichten aufzuschreiben, die mir in den Kopf kamen, ebenso Gedichte und Liedertexte. Für mich war das Schreiben immer ein Teil meines Seins.

Was bedeutet das Schreiben für Sie?

Meine kreativen Auswürfe in Form von Geschichten mit anderen zu teilen. In den letzten Jahren ist der Wunsch dazugekommen, über Korsika zu schreiben. Ich möchte Verständnis bei deutschsprachigen Besuchern dieser Insel der Schönheit vermitteln, indem ich von ihrer bewegten Geschichte, eigenständigen Kultur und lokalen Sprache, Musik und sozialpolitischen Problemen der modernen Zeit erzähle.

Wann kommen Ihnen die besten Ideen?

Ganz spontan, jederzeit, auf einmal sind sie da.

Woher bekommen Sie Ihre Ideen?

Ich suche nicht nach ihnen, auf einmal habe ich eine komplette Geschichte im Kopf. Aber sicherlich tragen meine Geschichten Züge von Erlebtem gemischt mit meiner Fantasie.

Haben Sie eine Marotte beim Schreiben?

Ja, ich kann nur schreiben, wenn totale Ruhe um mich herum herrscht, sprich nachts!

Wie sieht Ihr Schreibzimmer aus?

Ich arbeite an meinen einfachen PC-Rollentisch in meinem spartanisch eingerichteten Wohnzimmer: Sofa mit Couchtisch, Esstisch mit Stühlen, Rattanregal, Kaminnische, Amerikanische Küche, gelb-beige hohe Wände, eine Treppe zum Mezzanin.

Ihr Fensterblick?

Auf die Terrasse, in den Garten, mit Blick auf die umliegenden Berge von dem Terrassentürfenster aus; vom anderen auf das Dorf und das Meer, am Horizont Elba und Capraja manchmal – je nach Wetterlage.

Ist Ihre Zimmertür offen, wenn Sie schreiben?

Zu im Winter, da ich im Salon schreibe und es sich um die Terrassenfenstertür handelt; im Sommer auch offen. Aber wegen der Füchse bevorzuge ich es, die Fensterläden zuzumachen. Wir leben in wilder Natur in den Bergen.

Hören Sie Musik?

Ja, beim Überarbeiten der aufgeschriebenen Geschichten, nicht aber bei der Erstfassung.

Schreiben Sie diszipliniert?

Ja, ich habe mein Ziel vor mir und muss es fertigstellen, auch wenn manchmal die ganze Nacht dabei drauf geht. Wenns im Kopf »juckt«, muss die Geschichte raus auf die Festplatte ohne Wenn und Aber und ohne dass man mich stören darf.

Wie gehen Sie mit Schreibproblemen um?

Ich warte auf eine bessere Gelegenheit, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen, und meditiere über die erfundene Story im Stillen, im Liegen mit geschlossenen Augen und lasse die Handlung wie einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen.

Welche Bücher lesen Sie selbst am liebsten?

Historische Romane, Scifi/Fantasy u. v. a. m.

Was lesen Sie zurzeit?

Viele interessante Werke auf Literaturplattformen im Web.

Haben Sie LieblingsautorInnen?

Marion Zimmer Bradley, Noah Gordon, aber auch viele andere.

Haben Sie eine bestimmte Methode?

1. Die Geschichte erscheint im Kopf
2. Aufzeichnung der Geschichte in der Rohfassung
3. Die Überarbeitung

Wie kamen Sie auf die Idee zu ›Wurzeln der Hoffnung‹?

Die Gesamthandlung ist mir auf einmal im Kopf erschienen, ein wenig haben sich reale Erlebnisse mit der Fantasie vermischt. Zum Beispiel habe ich die Überschwemmungskatastrophe am Fluss Fium-Altu live miterlebt!

Wie ist dieser Roman dann entstanden?

Nachdem ich die Idee komplett im Kopf hatte, fing ich an, sie in der Rohfassung aufzuschreiben, das war 1995. Dann folgten einige Jahre Kinderpause. Im Jahr 2003 nahm ich das Manuskript wieder zur Hand und bearbeitete es bis zu seiner endgültigen Fassung.

Wie sind Sie handwerklich-technisch herangegangen?

Nachdem ich die Rohfassung niedergeschrieben hatte, erstellte ich ein Konzept, um den Roman logisch zu gliedern. Ich fertigte ein Exposé an, teilte den Roman in Kapitel und Unterkapitel mit je einer kurzen Inhaltsangabe, anschließend folgten Personenbeschreibungen der Haupt-und Nebencharaktere mit ihrer Biografie.

Das war unter anderem die Arbeit für eine Hausaufgabe innerhalb meines Fernstudiums ›Schreiben lernen‹, das ich von 1992-1993 hier vor Ort absolvierte. Dieses Gerüst habe ich dann meinem Onkel, einem ehemaligen Germanistikprofessor, zum Lektorat vorgelegt. Seine lektorierte Version habe ich erneut abgespeichert. Bei einer Informatikpanne habe ich jedoch diese lektorierte Version leider verloren und musste so noch einmal von vorne angefangen!

Wussten Sie von Anfang an, wie es ausgeht?

Ja.

Erkennt man in der Endfassung noch die Rohfassung?

Es gab einige Überarbeitungen, aber die Rohfassung blieb gut erkenntlich. Mein Onkel wollte einige Abschnitte völlig weglassen, aber ich war dagegen, da ich meinen Roman als Gesamtwerk sehe. Es ist wie bei einer Symphonie: Wenn man ein Stück herausnimmt, bricht die Harmonie zusammen. Er verstand das, blieb aber skeptisch wegen einiger Szenen.

Wie kamen Sie auf die Namen der Figuren?

Sie sind mir ebenso erschienen wie der Text selbst.

Haben Sie vor Ort recherchiert?

Nein, da ich vor Ort lebe und ihn sehr gut kenne.

Gab es Motivationslöcher, wie haben Sie sich daraus befreit und wie über Schreibblockaden hinwegmanövriert?

Die Informatikpanne hat mir sehr die Motivation genommen, aber da ich ein sogenanntes Stehaufmännchen bin, habe ich mich erneut daran gesetzt. Ich habe aber etwas Zeit vergehen lassen, inzwischen andere Texte aufgezeichnet und ein wenig Abstand genommen.

Musste Ihre Umwelt leiden, während Sie am Buch gearbeitet haben?

Kaum, da ich ja nachts schreibe.

Wie ist es, nach all den Mühen, den Roman veröffentlicht zu bekommen?

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das ich irgendwie nicht in Worte fassen kann, nur, ich bin sehr froh und stolz darauf und dankbar.

Wohin reisen Sie gerne und was ist für Sie an einem Urlaubsort wichtig?

Bevor ich mich endgültig auf Korsika ansiedelte, reiste ich viel herum schon von klein auf, aber mein Lieblingsreiseziel blieb immer die Insel Korsika.

Wichtig ist für mich an einem Urlaubsort das angenehme Klima, wilde, unbelassene Natur und wenig überlaufende Orte fern vom Massentourismus.

An welchem Text arbeiten Sie derzeit?

Ich bin zurzeit mit der Überarbeitung meiner Endzeittrilogie beschäftigt, deren Erstfassung ich vor ca. fünf Jahren auf Festplatte brachte, sowie mit meinem ersten Roman von 1990/91, dessen Original ich auch in einer Informatikpanne verloren habe.

Ich bin auf diese Weise vom Pech verfolgt gewesen, aber heute ist zum Glück mein Sohn ein Informatikgenie, das heißt, er findet für jede Panne eine Lösung. Er ist zwölf!

Auch möchte ich alle meine anderen alten Werke überarbeiten, um sie für eine eventuelle Veröffentlichung vorzubereiten.

Wissen Sie schon, wie der neue Roman heißen wird?

Meine Endzeittrilogie heißt ›Astreya‹ und mein erster Roman heißt ›Wie Blätter im Wind‹.

Können Sie schon ein wenig darüber verraten?

›Astreya‹ beginnt in der Vergangenheit, setzt sich in der heutigen Zeit fort und endet in der Zukunft und spielt wieder auf Korsika.

›Wie Blätter im Wind‹ ist ein Unterhaltungsroman und spielt natürlich auch auf Korsika, zwischen gestern und heute, zwischen Schicksal und Vorherbestimmung, zwischen grausamer Realität und übernatürlichen Wahrnehmungen, zwischen Vendetta und politischen Fehden. Und er ist die Einleitung zu einem meiner Erstlingswerke, das ich im Alter von acht Jahren in der Rohfassung erstellt habe, einer SF-Fantasy-Saga in neun Bänden.

Ansonsten habe ich so viele Projekte, die als Exposé oder als Ideenaufzeichnung daliegen. Hätte ich genug Zeit, nur zu schreiben, dann würde ich ein wenig schneller vorankommen. Aber leider hat man ja auch andere Verpflichtungen im Leben. Dank der modernen Technik und den Literaturplattformen ist es mir gelungen, einige meiner spontanen neuen Werke für interessiertes Publikum lesbar zu machen, was mir sehr wichtig ist. Ich bin sehr glücklich, wenn meine Texte gelesen werden und den LeserInnen gefallen.

Herzlichen Dank für das Interview!



Wurzeln der Hoffnung
Ein Roman von Miluna Tuani



XinXii, verschiedene Formate

iBookstore

Montag, 30. August 2010

Olivers Reisen, Roman von Sigrid Lenz


Im September wird der spannende Roman ›Olivers Reisen‹ von Sigrid Lenz als E-Book im Sirius Verlag erscheinen.

›Olivers Reisen‹ erzählt von einem Jungen, der eines Tages von seiner Mutter abgeschoben wird. Er reist in eine Kleinstadt zu seinem Onkel und findet sich nur schwer zurecht in dem neuen Umfeld. Bald verliebt er sich in ein Mädchen, das jedoch einen sehr eifersüchtigen Freund hat. Der plötzliche Tod seiner Mutter ist Anlass für polizeiliche Nachforschungen zu Olivers Herkunft, die Rätsel aufgibt. Der Junge verlässt verstört die Kleinstadt. Er lebt auf der Straße, doch sein Onkel holt ihn wieder zurück. Als Oliver nach einer Schlägerei erneut verschwindet, trifft er auf einen Ermittler, dessen Hauptinteresse der Jugendszene gilt. Kann das Rätsel um Olivers Herkunft gelöst werden?


Autoreninterview mit Sigrid Lenz am 26. Juli

Haben Sie aus einem besonderen Anlass zu schreiben begonnen?

Es gab immer Filme und TV-Serien, die ich nicht so stehen lassen konnte, wie sie serviert wurden. In meinen Träumen und Fantasien konnte ich nie aufhören, darüber nachzudenken und alternative Enden zu erfinden oder in vollkommen andere Richtungen abzuweichen. Als ich erkannte, dass die Erweiterung dieser vorgegebenen Geschichten ein verbreitetes Hobby ist, konnte ich nicht anders, als Handlungsstränge, die ich zuvor für mich allein entwickelt hatte, online weiterzuspinnen.

Was ist Schreiben für Sie?

Schreiben ist eine perfekte und funktionierende Therapie.

Planen Sie vor dem Schreiben oder entwickelt sich die Handlung beim Schreiben?

Das ist verschieden und richtet sich nach der Länge und Art der Geschichte. Ich muss allerdings zugeben, dass sich ein Großteil der Vorgänge und der Charaktere erst während des Schreibens entwickelt.

Waren Plot und Figuren bei ›Olivers Reisen‹ von Anfang an da oder ist etwas oder jemand neu dazu gekommen beim Schreiben?

›Olivers Reisen‹ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich eine Geschichte während des Schreibens in eine andere Richtung entwickelt hat, als ursprünglich geplant. Meiner groben Skizze nach nähmen der Bruder des Protagonisten und ihre Beziehung zueinander einen weitaus größeren Raum ein. Doch im Laufe des Schreibens erschien mir der ursprüngliche Plan als nicht mehr durchführbar und vor allem zu weit entfernt von dem Rahmen, der bislang entstanden war. Aus diesem Grund sind auch einige neue Figuren dazugekommen, während andere gestrichen wurden.

Wie ist es, nach all den Mühen ein Buch veröffentlicht zu bekommen?

Das ist eine absolut wundervolle Erfahrung.

An welchem Text arbeiten Sie derzeit?

Ich überarbeite gerade den Zweiteiler ›Spuren‹. Zusätzlich stecke ich in der Mitte zu einem großen Projekt und am Anfang einer vollkommen anderen Geschichte. Das Überarbeiten ist meine große Schwäche. Aus diesem Grund stapeln sich auch noch zwei weitere fertige Texte bei mir, an die ich mich einfach nicht heranwage. Und noch dazu denke ich langfristig über eine Fortsetzung zum ›Galgenmännchen‹ nach.

Herzlichen Dank für das Interview!


Homepage der Autorin Sigrid Lenz

Montag, 26. Juli 2010

Leben ist ein Nebenjob von Uwe Prink – kommt demnächst!


Der Autor: Uwe Prink wurde 1952 in einer norddeutschen Kleinstadt geboren und wuchs in einem Arbeiterhaushalt mit zwei Brüdern und zwei Schwestern auf. Nach einer Odyssee durch viele Wohnorte, Berufe und Szenen lebt er mit seiner Familie (Frau, Sohn und Hund) in einem kleinen Ort in der Nähe von Hamburg und arbeitet als freiberuflicher Coach, Dozent und Berater.


Sein Debütroman "Leben ist ein Nebenjob" beschreibt die Schwierigkeiten, die der Protagonist mit einigen "übrig gebliebenen" Pädagogen aus der Nazizeit, mit seiner Lehrzeit als Schriftsetzer, mit der Bundeswehr und mit dem "Ernst des Lebens" hat. Er leidet unter der Wahrnehmungsschwäche seiner Mitmenschen und versteht nicht, warum sie alles so ernst und wichtig nehmen. Seine Kommunikationsfähigkeit und sein Humor, mit dem er die Menschen oft zum Lachen bringt, stehen im krassen Gegensatz zur inneren Tragik und Einsamkeit, die er empfindet, weil er sich in Gruppen schlecht integrieren kann und das ganze äußere Leben nicht ernst nehmen kann. Udo hat das Gefühl, nie richtig dabei und nie richtig drin zu sein. Er empfindet das Leben als Nebenjob, als eine Arbeit, die man nur vorübergehend verrichtet.

Cover: Maria Pflug-Hofmayr

Montag, 19. April 2010

Nur geträumt?

Ende April erscheint der erste Roman der Autorin Christine Lackner. »Nur geträumt?« erzählt den Abschied einer jungen Frau von ihrer großen Liebe.

»Die wahren Abenteuer sind im Kopf«, heißt es im Lied von André Heller. Doch sind sie nicht nur dort. Sarah und Philipp, beide verheiratet, verlieben sich ineinander, und die Folge ist der kleine Jakob. Die Liebenden lassen sich von ihren Partnern scheiden, kommen jedoch nicht zueinander, und Philipp lernt seinen Sohn nicht kennen. An Jakobs zweitem Geburtstag schreibt Sarah seinem verschollenen Vater. Sie ist nicht ganz unschuldig an Philipps Fernbleiben. Doch sie sorgt sich um Jakobs Zukunft, die den Vater mit einschließen soll …

Christine Lackner wurde 1963 als ältestes von vier Geschwistern auf einem abgelegenen Bergbauernhof in Kärnten geboren. Sie ist selbstständige Bewusstseins- und Kommunikationstrainerin und Kräuterpädagogin, arbeitet freiberuflich für die Marktforschung und ist Mutter zweier Kinder. Nachdem sie viele Jahre in ferneren Bundesländern gelebt hat, ist sie wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.

Nach dem Ratgeber ›Wer bin ich?‹ und der Co-Autorenschaft bei ›Wildkräuter Küche‹ ist ›Nur geträumt‹ der erste Roman der Autorin.


Autoreninterview mit Christine Lackner

Wann haben Sie zu schreiben begonnen?

Bereits als Schulmädchen trug ich den Spruch mit mir: »Mein Leben ist filmreif, darüber kann ich einmal ein Buch schreiben!«

Was in den frühen Zwanzigern als Selbsttherapie und schmerzvolle Aufarbeitung einer bestimmt nicht immer leichten Kindheit begann, endete als Rohfassung auf dem Gabentisch zum Geburtstag meiner damals 18-jährigen Tochter.

Ein von mir gehaltenes Referat über den österreichischen Schriftsteller Franz Innerhofer gab die Initialzündung, meinen ersten Roman zu schreiben.

Seither texte ich in unregelmäßigen Abständen und ganz spontan: Gedichte, tief gehende Lieder-Texte, Kinder-Tier-Geschichten und bewusst machende Literatur.

Alles Geschriebene kommt aus einem ganz bestimmten Bauchgefühl heraus. Danach spiele ich mit den Worten solange, bis daraus eine schöne Form entstanden ist.

Ihre Lieblingsbücher?

Ich habe die Angewohnheit, im Buch das Datum zu notieren, wenn ich mit dem Werk zu Ende bin. So reflektiere ich anhand der Eintragung, in welcher Entwicklungsphase ich seinerzeit gestanden habe, wenn ich von Zeit zu Zeit ein Buch zur Hand nehme oder an andere weitergebe.

Lesen ist für mich eng verbunden mit persönlicher Weiterentwicklung. Als junge Mutter während der Hausstands-Gründung war für mich Literatur zu positivem Denken, Lebensgeschichten, Biografien und Autobiografien von ganz besonderer Bedeutung. Ich holte mir sehr viel Kraft für den Alltag daraus. Mit dem Heranwachsen ging ich auf Literatur zur Psychologie, Tiefenpsychologie und Pädagogik über. In den frühen Dreißigern gelangte ich zu philosophischen Werken und dann zu den Weisheitsbüchern.

Einige Titel: Das Leben bejahen (Dr. Joseph Murphys Vermächtnis); Die Kraft positiven Denkens (Norman Vincent Peale); Aus meinem Leben (Franz Michael Felder); China, mein Traum, mein Leben (Eva Siao); Herbstmilch (Anna Wimschneider); Das Drama des begabten Kindes, Du sollst nicht merken, Evas Erwachen (Alice Miller); Haben oder Sein (Erich Fromm); Theosophie, Ernährung und Bewusstsein (Rudolf Steiner); Emotionale Intelligenz (Daniel Goleman); Mut – Ego – Emotionen (OSHO); Die Liebe ist größer als der Glaube (Aivanhov); Von der Schönheit des Guten (R.W. Emerson); Die Wahrheit beginnt zu zweit (M.L. Moeller); Bhagavad-Gita wie sie ist (Sri Srimad A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada).

Wann schreiben Sie?

Im Zug auf Reisen, im Urlaub, in den ganz frühen Morgenstunden oder gleich nach dem Frühstück bis mittags.

Werden Sie weitere Romane verfassen?

Wenn ich für meine noch unveröffentlichte Autobiografie sowie für den Lebensratgeber »Sprich mein Herz« einen Verlag gefunden habe und mich ein inneres Drängen überkommt, dann wird mich sicherlich nichts und niemand vom Schreiben abhalten können.

Danke für das Interview!

Dienstag, 12. Januar 2010

Das nächste Frühjahr kommt bestimmt



Mobile Leser werden sich freuen: Die ersten E-Books ("Reader-Romane") des Sirius Verlags werden im Frühjahr erscheinen. Umstürzende Bücherregale, Stolpern über Bücherstapel, Bücher vom Staub befreien - das war bald gestern.